Wort zum Monat Juli

Gedanken zur Bibelstelle Philipper 1,9

Paulus und Timotheus schreiben:

Und das ist meine Bitte an Gott: dass er eure Liebe, verbunden mit der rechten Erkenntnis und dem nötigen Einfühlungsvermögen, immer größer werden lässt.

Philipper 1, 9

Dann werdet ihr in allem ein sicheres Urteil haben und werdet ein reines, untadeliges Leben führen, bereit für den Tag, an dem Christus wiederkommt. Durch ihn, Jesus Christus, wird euer Tun von dem geprägt sein, was gut und richtig ist – zum Ruhm und zur Ehre Gottes.

Selbst wenn wir in Gefangenschaft geraten, wird das die Ausbreitung des Evangeliums sogar noch fördern.  Denn wer immer uns gefangen nimmt, er wird dadurch von Jesus Christus erfahren und wie viel uns der Glaube an diesen Herrn bedeutet.

Was immer uns passiert, am Ende wird unsere Rettung stehen, weil Jesus Christus uns durch seinen Geist beisteht. Die Größe Christi wird sichtbar werden, ob wir am Leben bleiben oder sterben werden. Denn der Inhalt unseres Lebens ist Christus. Und deshalb ist Sterben für uns ein Vorteil.

Aber das Entscheidende ist: Lebt so, dass es im Einklang mit dem Evangelium von Christus steht! Dann werdet ihr einmütig zusammenstehen. Ihr werdet Seite an Seite für den Glauben kämpfen, der sich auf das Evangelium gründet, und werdet euch durch nichts von euren Gegnern einschüchtern lassen. An dem allem zeigt sich, dass sie verloren gehen und ihr gerettet werdet; so ist es von Gott selbst gefügt. Er hat euch die Gnade erwiesen, nicht nur an Christus zu glauben, sondern auch für Christus zu leiden.

Ermutigt einander im Namen von Christus. Tröstet euch gegenseitig mit seiner Liebe. Habt durch den Heiligen Geist Gemeinschaft miteinander und bringt einander tiefes Mitgefühl und Erbarmen entgegen. Und schließlich: Haltet entschlossen zusammen! Lasst nicht zu, dass euch etwas gegeneinander aufbringt, sondern begegnet allen mit der gleichen Liebe und richtet euch ganz auf das gemeinsame Ziel aus. Rechthaberei und Überheblichkeit dürfen keinen Platz bei euch haben. Vielmehr sollt ihr demütig genug sein, von euren Geschwistern höher zu denken als von euch selbst. Jeder soll auch auf das Wohl der anderen bedacht sein, nicht nur auf das eigene Wohl. Das ist die Haltung, die euren Umgang miteinander bestimmen soll; es ist die Haltung, die Jesus Christus uns vorgelebt hat.

 

Er, der Gott in allem gleich war

und auf einer Stufe mit ihm stand,

nutzte seine Macht nicht zu seinem eigenen Vorteil aus.

Im Gegenteil: Er verzichtete auf alle seine Vorteile

und stellte sich auf dieselbe Stufe wie ein Diener.

Er wurde einer von uns -

ein Mensch wie andere Menschen.

Aber er erniedrigte sich noch mehr:

Im Gehorsam gegenüber Gott nahm er sogar den Tod auf sich;

er starb am Kreuz wie ein Verbrecher.

Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht

und hat ihm als Ehrentitel den Namen gegeben,

der bedeutender ist als jeder andere Name.

Und weil Jesus diesen Namen trägt,

werden sich einmal alle vor ihm auf die Knie werfen,

alle, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind.

Alle werden anerkennen,

dass Jesus Christus der Herr ist,

und werden damit Gott, dem Vater, die Ehre geben.

 

Text angelehnt an Philipper 1 und 2

Markus von Linden