Ganz anders

Predigt zur Bibelstelle 1. Korinther 15, 50 - 55

50 Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt.

51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,

52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden.

53 Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.

54 Wenn aber dieses Vergängliche Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: "Verschlungen ist der Tod in Sieg."

55 "Wo ist, Tod, dein Sieg? Wo ist, Tod, dein Stachel?"

Kurze Zusammenfassung der Predigt:

  • Paulus beschreibt unser Leben hier und jetzt und unser Leben in der Zukunft Gottes mit Gegensatzpaaren: Vergänglich - unvergänglich / verweslich - unverweslich / sterblich - unsterblich / Fleisch und Blut - Reich Gottes.
  • Alles irdische Leben ist vergänglich und endet unweigerlich mit dem Tod. Vergänglichkeit ist ein Charakteristikum des menschlichen Lebens.
  • Mit der Auferstehung wird neues, unvergängliches Leben gesetzt: Es beginnt etwas radikal Neues. (Der Auferstandene wurde zuerst nicht erkannt!)
  • Wir feiern die Auferstehung Jesu: Sie eröffnet uns eine völlig neue Perspektive, die über den Horizont blickt. Die Auferstehung Jesu ist bereits der Beginn völlig neuen Lebens.
  • Jetzt ist klar: Der Tod hat verloren! Noch übt er Macht aus (´Stachel`), aber die Auferstehung Jesu ist der Bürge dafür, dass dem Tod der Stachel gezogen werden wird und am Ende der Sieg Jesu offenbar wird.
  • * Seit Ostern schauen wir über den Horizont und leben mit einer großartigen Hoffnung. Entscheidend ist, dass wir schon heute auf die Seite des Todesüberwinders treten.